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Lumbalpunktion

Eine Lumbalpunktion ist eine Punktion des Duralsacks, welche meist zwischen den Dornfortsätzen des 2. bis 5. Lendenwirbels, also deutlich tiefer als das untere Ende des Rückenmarks, durchgeführt wird. Dabei wird eine Hohlnadel in den Lumbalkanal eingeführt und Nervenwasser (Liquor cerebrospinalis) entnommen. Ist eine Lumbalpunktion nicht möglich, kann das Nervenwasser auch durch eine Suboccipital-Punktion (Einstich zwischen dem Hinterhauptknochen und dem1. Halswirbel) entnommen werden.

Indikationen: Verdacht auf entzündlich und maligne Erkrankung der Hirnhäute oder des Gehirns (Meningitis, Encephalitis, Radikulitis, Multiple Sklerose, Meningiosis carzinomatosa u.a. oder bei Verdacht auf Subarachnoidalblutung).